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Wie steht's um das Ladenetz für E-Autos?

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(vom 09.12.2020)

Die Verbreitung von Elektro-Autos nimmt in Deutschland nur langsam Fahrt auf. Als Gründe dafür werden das spärliche Ladenetz sowie eine unübersichtliche Preisstruktur genannt. Wie sieht die Situation bundesweit und wie in Tornesch und Umgebung aus?

Ladesäulen am Bahnhofsplatz und Lise-Meitner-Allee

Damit sich das E-Auto in Deutschland nennenswert durchsetzen kann, will die Bundesregierung bis 2030 rund eine Million Ladepunkte installiert wissen. Davon sind wir Stand 2020 mit rund 33.000 Ladepunkten an 12.000 Ladesäulen noch weit entfernt.

Das hat die Bundesregierung auch erkannt und will nun mit einer Mischung aus "Zuckerbrot und Peitsche" die Infrastruktur in den nächsten Jahren verbessern. So soll es einerseits Fördergelder für die Einrichtung von Ladesäulen geben, andererseits sollen aber auch Tankstellen dazu verpflichtet werden, Ladestationen für E-Autos bereitzustellen.

Schon der "Masterplan Ladeinfrastruktur" von 2019 sah unter anderem vor, dass ein ausreichendes und nutzerfreundliches Ladenetz entstehen sollte. Nun erklärte das Verkehrsministerium nach einem Treffen Anfang Dezember 2020, in den kommenden Jahren über vier Milliarden Euro in die Ladeinfrastruktur an Autobahnen, bei Arbeitgebern, beim Einkaufen und zu Hause in der eigenen Garage zu investieren.

Als weitere Hemmnisse für die Verbreitung von E-Autos gelten die unterschiedlichen Tarif- sowie Abrechnungssysteme. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens EuPD Research von Mai 2020 gibt es in Deutschland 194 Anbieter mit 288 Tarifen.

Tarifsysteme

Die fast 300 Tarife lassen sich im wesentlichen auf folgende Tarifsysteme herunterbrechen:

1. die geladene Menge Strom wird in Cent pro kW abgerechnet.
2. es werden Kosten für die Ladezeit berechnet, egal wie schnell die jeweilige Batterie lädt
3. es gibt eine monatliche Grundgebühr plus Abrechnung in Cent pro kW

Anbieter

Mit 194 Ladesäulen-Anbietern, die unterschiedliche Apps und Ladekarten anbieten, scheint der deutsche Markt in der Tat recht unübersichtlich. Das wiederum hat Unternehmen auf den Markt gerufen, die mit sogenannten Roaming-Tarifen eine über verschiedene Ladesäulen-Anbieter hinweg reichende Ladekarte anbieten, so dass sich diese Problematik in der Praxis reduziert.

Wer quer durch Deutschland oder Europa unterwegs ist, für den kann sich eine Tank-Flatrate lohnen, für die es erste Anbieter gibt. Problem hier, Stand 2020: die Ladenetze sind vergleichsweise klein.

Für die hauptsächlich regional fahrenden E-Autobesitzer bieten oft die jeweiligen Stadtwerke einen günstigen Tarif an.

Fakt: Der Kreis Pinneberg ist gut aufgestellt

Die Hindernisse scheinen also nur auf den ersten Blick größer als die Chancen zu sein. Wenn Sie, wie die meisten Autofahrer, durchschnittlich täglich 40 Kilometer hauptsächlich in einer begrenzten Region unterwegs sind, ist die Ladeinfrastruktur mit 36 Ladestationen im Kreis Pinneberg sehr gut.

Allein in Tornesch betreiben die Stadtwerke vier Ladestationen:

Parkplatz des Rathauses Tornesch, Wittstocker Str. 7
Parkplatz gegenüber der Stadtwerke Tornesch, Bahnhofsplatz
Parkplatz der Klaus-Groth-Schule, Klaus-Groth-Straße 11
P+R-Parkplatz ggü. von Burger King, Lise-Meitner-Allee 3

Mit dem Autostrom-Tarif der Stadtwerke Tornesch und der Nutzung der App eCharge+ haben Sie nicht nur einen günstigen Preis, sondern können auch bequem das überregionale Netz von 1.500 Ladesäulen in Deutschland ansteuern. Somit gibt es zumindest im Kreis Pinneberg ein paar Gründe mehr auf ein E-Auto umzusteigen.

Autostrom-Tarif

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