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Anteil erneuerbarer Energien im Stromsektor nimmt in 2020 zu

(vom 19.01.2021)

Die Corona-Pandemie und ein stürmischer Februar lassen in diesem Jahr den Anteil erneuerbarer Energien im Stromsektor steigen. Dies ergeben aktuelle Berechnungen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) am Umweltbundesamt (UBA).

Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch wird für das Gesamtjahr 2020 bei etwa 46 Prozent liegen und damit gut vier Prozentpunkte über dem Wert für das Gesamtjahr 2019 (42 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt eine vorläufige Auswertung der Geschäftsstelle der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) am Umweltbundesamt (UBA). Auf Basis vorliegender Daten kann demnach für das Jahr 2020 von einer Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von etwa 255 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) ausgegangen werden. Dies entspreche einer Steigerung um etwa fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr (242 Mrd. kWh). Da gleichzeitig auch durch die Covid-19-Pandemie der Stromverbrauch deutlich zurückging, stieg der Anteil des erneuerbaren Stroms deutlich von 42 Prozent im Jahr 2019 auf geschätzte 46 Prozent.

Das Wachstum der erneuerbaren Stromerzeugung kann dem UBA zufolge im Wesentlichen auf die Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen (plus 10 Prozent auf 51 Mrd. kWh) und Windenergieanlagen (plus 7 Prozent auf 135 Mrd. kWh, davon 107 Mrd. kWh an Land und 28 Mrd. kWh auf See) zurückgeführt werden, während die Stromerzeugung aus Biomasse im Vergleich zum Vorjahr in etwa konstant geblieben sei (44 Mrd. kWh) und die Stromerzeugung aus Wasserkraft (19 Mrd. kWh) leicht rückläufig (minus 5 Prozent) eingeschätzt werden könne. Ein Blick auf die monatliche Verteilung der Stromerzeugung aus Windkraft an Land zeigt laut UBA, dass der außergewöhnlich windreiche Februar des Jahres für den Zuwachs bei der Windenergieerzeugung an Land sorgte. Die Stromerzeugung aller weiteren elf Monate liege in Summe leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

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