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Umfrage: Bundesbürger wünschen sich eine ambitioniertere Energiewende

(vom 06.01.2021)

Eine große Mehrheit der Bundesbürger unterstützt die Energiewende, bewertet aber das Ausbautempo als zu langsam. Dies geht aus einer Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbands e.V. (vzbv) hervor.

Die deutschen Privathaushalte unterstützen die Energiewende, wünschen sich aber eine zügigere Umsetzung und finanzielle Entlastung. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands e.V. (vzbv), die online unter 1.008 Personen im November 2020 durchgeführt wurde. Demnach unterstützen vier von fünf Befragten (80 Prozent) das Ziel der Energiewende, also den Ausstieg aus der Atomenergie und die langfristige Energieversorgung mit erneuerbaren Energien bei weitgehendem Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Öl und Gas. Gleichzeitig dauere gut jedem Zweiten die Umsetzung der Energiewende zu lange: 53 Prozent seien eher oder sehr unzufrieden mit dem Ausbautempo. Nur 35 Prozent seien eher oder sehr zufrieden. Diese Befragungsergebnisse senden aus Sicht des vzbv ein Signal an die Politik, die Reform des EEG zügig und ambitioniert umzusetzen.

61 Prozent der Befragten unterstützen vergünstigte Bürgerstromtarife bei der Errichtung von Windkraft- oder Solarfreiflächenanlagen für Verbraucher vor Ort, auch wenn diese Vergünstigungen von allen Stromkunden mitfinanziert werden müssen. Der vzbv fordert solche Bürgerstromtarife als einen Ausgleich für Betroffene vor Ort.

Mieterstrom fristet seit Jahren laut vzbv ein Schattendasein. Im Rahmen der aktuellen EEG-Novelle könnte das geändert werden. Zwar würden viele Mieter in Mehrfamilienhäusern Mieterstrom nutzen (82 Prozent), allerdings müsse sich der Mieterstromvertrag auch rechnen. 67 Prozent der Mieter würden sich nur dann für Mieterstrom entscheiden, wenn das Angebot kostengünstiger ausfällt als die jeweils aktuellen Stromverträge. Der vzbv forderte, dass die Bedingungen für Mieterstrom so geändert werden, dass Bewohner von Mehrfamilienhäusern in der Breite davon profitieren können. Dazu zählten die Gleichstellung von Mieterstrom und Eigenstrom, Quartiersansätze und die Entbürokratisierung für Mieterstrom bei kleinen Mehrfamilienhäusern bis sechs Wohnungen.

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

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