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Was die Stadtwerke Tornesch mit den Waldmäusen zu tun haben

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(vom 05.09.2019)

Wenn der vierjährige Ole in den Kindergarten geht, dann ist das der Esinger Wohld. Und manchmal auch ein Bauwagen. Was die Stadtwerke Tornesch damit zu tun haben?

Seit 2001 hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) eine Gruppe von bis zu 16 Kindern, deren Kindergarten der Esinger Wohld ist. Ob Sommer oder Winter, Regen oder Schnee - mit zwei Erzieherinnen erkunden die "Waldmäuse" - so heißt die Gruppe - den Wald. So werden die Kinder auf vielfältige Weise gefördert. Allein die motorische Schulung sorgt dafür, dass Kinder selbstbewusster werden. Das tägliche Erleben der Natur vermittelt den Kindern ein Verständnis dafür, wie wichtig ein rücksichtsvoller Umgang mit unserem gemeinsamen Lebensraum ist und regt die Fantasie und Kreativität an.

Spielzeug im klassischen Sinn gibt es hier nicht. Kletterseile, Schnitzmesser und Sägen sind so ziemlich alles, was die Gruppe mit in den Wald nimmt. Alles andere findet sich. Ein paar Kinder machen Eicheln, Kastanien und Bucheckern zu Spielsteinen, zeichnen mit einem Stock ihr Spielfeld in den Waldboden. Andere Waldmäuse lesen gerade eine Fährte und überlegen, wie viele Rehe hier wohl lang gelaufen sind.

Und so sind die drei- bis sechsjährigen Waldmäuse von 8 bis 13 Uhr die größte Zeit im Wald. Nur manchmal, wenn es gewittert und für spezielle Förderprogramme der künftigen Schulkinder kommt der Bauwagen zum Einsatz. Daneben bietet der Wagen Platz für einige Werkzeuge und Materialien.

"Wir fanden die Idee des Waldkindergartens von Anfang an klasse", sagt Geschäftsführer Holger Neubauer. "Als die AWO nach Unterstützung bei der Beschaffung des Bauwagens anfragte, haben wir diesen Wunsch gerne erfüllt."

Als Ole vor einem Jahr in die Gruppe kam, war er ein zurückhaltender, ängstlicher Junge, der Probleme hatte, zum Beispiel auf einem liegenden Baumstamm zu balancieren. Heute ist der Junge quirlig und voller Selbstbewusstsein, wenn er sich an einem Seil wie ein kleiner Tarzan von einem zum anderen Punkt schwingt. Und Balancieren ist für ihn nun ein Klacks. Und der Bauwagen? "Total cool. Wenn es draußen donnert, ist es im Wagen kuschelig", sagt's und ist schon wieder im Wald verschwunden.

 

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